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Donnerstag, 22. Februar 2018

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Tauchen mit ATLANTIS, dem Tauchmagazin mit Pfiff
ATLANTIS Magazin für Divestyle ist anspruchsvoller Lesestoff für Taucher, die über den Maskenrand hinausblicken. Neben packenden Reportagen, fundierten Medizin-, Biologie-, Technikberichten finden Sie in ATLANTIS auch Kultur, Unterhaltung und vieles mehr. Das Tauchmagazin können Sie bei uns unter der Rubrik Service/Heftbestellung oder über den 4DVerlag bestellen.
 
Eine Sammlung der Titelbilder ab 2009 finden Sie hier
 
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Neue Methode: Korallenriffe effizient und kostengünstig retten

Kranke, beschädigte oder gar absterbende Korallen können mit einer relativ simplen und kostengünstigen Methode gerettet werden. Das haben Feldversuche in einem Korallenriff ergeben. Die Methode ähnelt der Arbeitsweise von Gärtnern, die ihre Saat in Saatschalen vorziehen und die Jungpflanzen dann einzeln in kleine Töpfchen umsetzen.

Bis heute waren Rettungsaktionen von sterbenden Riffen eine arbeitsreiche und teure Angelegenheit: Taucher platzieren i. d. R. im Labor vorgezüchtete „Korallensetzlinge“ an Riffstellen – nur damit die meisten von ihnen bald nach der Verpflanzung wieder eingehen oder verschwinden. Das Problem lag bislang darin, dass die Jungkorallen nicht auf dem Hartsubstrat haften blieben. Flossenbewegungen von Tauchern oder Fischen, Gezeitenströmung oder Dünung spülten die kleinen Tiere wieder weg. Die Methode war mehr als ineffizient.

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Schiffsfriedhof bei Tunesien entdeckt?

tigrisJean-Pierre Misson (78), ein belgischer Hobbytaucher, ist vor der tunesischen Stadt Tabarka mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Schiffsfriedhof gestoßen. Dieser besteht aus sieben Weltkrieg II-U-Booten, sechs britischen und einem italienischen. Darunter könnte auch das Royal Navy U-Boot „HMS Tigris“ sein, das seit 1943 als vermisst gilt. Sollte sich Missons Annahme als wahr erweisen, ruhen an dieser Stelle rund 250 Marinesoldaten.

Gewissheit könnten nähere Untersuchungen von Sonarbildern bringen, die dann mit Aufzeichnungen der Royal Navy verglichen werden könnten. Die sieben Boote liegen auf relativ kleinem Raum in 70 Metern Tiefe beieinander. Misson meint, es könnten dort auch noch mehr Schiffe liegen, er hätte nicht das gesamte Gebiet abscannen können. Diese Stelle im Mittelmeer war besonders bei U-Boot-Fahrern gefürchtet, weil sie stark von Minen verseucht war.


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Malediven: Mal wieder Zoff im Paradies

maledi_male-1(Text und Bild Heinz Käsinger: Obst- und Gemüsehändler am Hafen von Male)

Vergangene Woche sorgte ein Urteil des Obersten Gerichtshofes der Malediven für Unruhen in der Hauptstadt. Die Richter verfügten, dass acht inhaftierte Politiker freizulassen seien, dass gegen sie und den ehemaligen Präsidenten Mohamed Nasheed jedoch wieder Gerichtsverfahren aufgenommen werden sollten.

Nasheed wurde 2008 der erste frei gewählte Präsident der Malediven („Der maledivische Obama“ genannt) und war bis 2012 im Amt. 2015 war er wegen Verstoßes gegen ein Anti-Terror-Gesetz zu 13 Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden. Der Prozess war nicht nur auf den Malediven, sondern auch im Ausland umstritten. Nasheed lebt seither in England, das ihm Asyl gewährt hatte.

Der derzeitigen Regierungspartei sind während der vergangenen Monate zwölf Mitglieder weg- und zur Opposition übergelaufen. Der amtierende Präsident Abdullah Gayoom entzog den Abgeordneten darauf hin ihre Mandate. Das oberste Gericht verfügte nun vergangene Woche, dass diesen Abgeordneten ihre Mandate zurückzugeben seien.

Statt das Urteil des Gerichts umzusetzen, verhängte Gayoom am vergangenen Montag (5. Februar 2018) für 15 Tage den Ausnahmezustand. Darüber hinaus besetzte am Montag das Militär das Gebäude des Obersten Gerichts, zwei Richter wurden festgenommen. In Male kam es darauf hin zu Demonstrationen.

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