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Tauchen mit ATLANTIS, dem Tauchmagazin mit Pfiff
ATLANTIS Magazin für Divestyle ist anspruchsvoller Lesestoff für Taucher, die über den Maskenrand hinausblicken. Neben packenden Reportagen, fundierten Medizin-, Biologie-, Technikberichten finden Sie in ATLANTIS auch Kultur, Unterhaltung und vieles mehr. Das Tauchmagazin können Sie bei uns unter der Rubrik Service/Heftbestellung oder über den 4DVerlag bestellen.
 
Eine Sammlung der Titelbilder ab 2009 finden Sie hier
 
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ATLANTIS ePaper aktuell
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Rechtsstreit um die „Victory“
john_balchen(Text von Heinz Käsinger, Bilder von Wikipedia open Acces)
In England beginnt in diesem Jahr ein Gerichtsprozess um das Wrack eines barocken Kriegsschiffs der Royal Navy. Es geht darum, ob ein professionelles Bergeunternehmen das Wrack für sich beanspruchen und ausbeuten darf, oder ob es sich um ein  – auch durch internationale Abkommen – geschütztes Kriegsgrab handelt. Im Klartext: Es geht um Geld.
Am 3. Oktober 1744 fuhr die „Victory“ – nicht Lord Nelsons Flaggschiff, ein früheres – über den Ärmelkanal nach Hause, als sie in einen Sturm geriet. Am nächsten Nachmittag, nachdem sie, vermutlich in der Nähe der Kanalinseln, verschwunden war, wurde sie für verloren erklärt.
Mehr als 250 Jahre lang blieben die „Victory“ und die 1150 Mann Besatzung verschollen. Dann, im Jahr 2008, wurde das Wrack von der in Florida ansässigen Firma Odyssey Marine Exploration gefunden, rund 100 Kilometer weit vom vermuteten Ort der Havarie entfernt. Im folgenden Jahr brachten Mitarbeiter des Unternehmens zwei bronzene Kanonen an die Oberfläche, eine mit dem Portrait Georgs I. und die andere mit dem Portrait Georg II.

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Stürme statt Piraten
galeone-sturm(Bild: pxhere.com, barocke Galeonen im Sturm, Text: Heinz Käsinger)

Beladen mit Kanonen, Schätzen, Seeleuten und Entdeckern, die verbissen die Welt ergründen – und vor allem kartographieren – wollten, traten Hunderte spanischer Galeonen den Weg aus der Neuen Welt zurück nach Hause an. Darauf hatten Piraten nur gewartet. Um ihnen auszuweichen, steuerten die Schatzschiffe auf die hohe See zu.

Ein fünfjähriges Forschungsprojekt im Auftrag des spanischen Kulturministeriums hat nun ergeben, dass das Wetter (und nicht die Piraten) maßgeblich für das Schicksal zahlreicher Havarien war. Laut dem Bericht der Wissenschaftler, die 681 Schiffswracks aus fünf Jahrhunderten untersuchten, forderten entweder tropische Stürme oder Hurrikane 91,2 Prozent der Schiffe. Nur 0,8 Prozent wurden bei Piratenangriffen versenkt und 1,4 Prozent gingen bei Seeschlachten mit verfeindeten Mächten verloren. In 4,3 Prozent der Fälle liefen die Schiffe auf Felsen oder gingen durch Navigationsfehler unter.
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Deutsches WKII-U-Boot „U23“ vor Agva lokalisiert

arendt(Bild oben: Bundeswehr der Bundesrepublik Deutschland, Konteradmiral a. D. Rudolf Arendt 1966, damals noch Fregattenkapitän, war im Zweiten Weltkrieg Kommandant von U23, Text: Heinz Käsinger)

Vor einem dreiviertel Jahrhundert wurde einem jungen deutschen U-Boot-Kommandanten auf einer geheimen Mission im Schwarzen Meer befohlen, sein eigenes U-Boot zu evakuieren und zu versenken, damit es nicht in russische Hände gerät. Rudolf Arendt, heute 96 Jahre alt und pensionierter Admiral, verbrachte den Rest seines Lebens auf der Suche nach dem Wrack der U23.

Diese Woche hat sich endlich sein Wunsch erfüllt.

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