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Tauchen mit ATLANTIS, dem Tauchmagazin mit Pfiff
ATLANTIS Magazin für Divestyle ist anspruchsvoller Lesestoff für Taucher, die über den Maskenrand hinausblicken. Neben packenden Reportagen, fundierten Medizin-, Biologie-, Technikberichten finden Sie in ATLANTIS auch Kultur, Unterhaltung und vieles mehr. Das Tauchmagazin können Sie bei uns unter der Rubrik Service/Heftbestellung oder über den 4DVerlag bestellen.
 
Eine Sammlung der Titelbilder ab 2009 finden Sie hier
 
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Tiefsee-Tauchgänge im Pazifik simulieren Reisen ins All
Die NAenceladusSA schickt eine Roboter-Expedition zu einem Vulkan, der 3000 Fuß (rund 1000 Meter) unter der Oberfläche des Pazifischen Ozeans liegt. Dieses Unternehmen soll bei der Planung von Weltraummissionen helfen, die Leben jenseits der Erde suchen werden. (Foto: NASA, Enceladus einem der Saturnmonde)

Der Loihi Seamount liegt vor der Küste von Hawaiis Big Island, wo vulkanische Aktivitäten eine neue Insel bilden. Diese wird jedoch erst in vielen tausend Jahren die Wasseroberfläche durchstoßen. Sowohl die Mission selbst als auch die Bedingungen um den unterseeischen Vulkan haben Ähnlichkeiten mit dem „Unternehmen Enceladus“, einem der Saturnmonde, und dem „Unternehmen Europa“, einem der Monde des Jupiters. Folgerichtig erhoffen sich NASA-Spezialisten neue Erkenntnisse.

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Sei kein Frosch

Die gute Tat

Wissenschaftler stellen einen Rückgang der Froschpopulationen weltweit fest. Der Grund sind die in der Landwirtschaft ungehemmt eingesetzten Chemikalien, die die Haut der Amphibien angreifen und sie so empfindlich machen für den Befall von Parasiten, Pilzen und Geschwüren jeder Art. Am Beispiel Australien: In Downunder gibt es mehr als 200 Froscharten. Ausgestorben sind in den vergangenen zwei Jahren vier Arten und 30 Arten sind stark vom Aussterben bedroht. Diese Situation führte dazu, dass man bereits Anfang des Jahrhunderts im Norden des Kontinents eine spezielle Froschklinik eröffnet hat. Dorthin werden, über Tausende von Kilometern, verletzte Frösche aus dem gesamten Kontinent geflogen. Die Klinik heilt die verschiedensten Froschkrankheiten und Blessuren. Von der Vergiftung angefangen über Parasitenbefall bis hin zu gebrochenen Gliedmaßen reichen dabei die Unpässlichkeiten, die die grünen Hüpfer befallen haben. Es kommen dehydrierte Tiere an und solche, die in ein landwirtschaftliches Gerät geraten sind.

Die Dienste der Froschklinik brauchte ein Schlangenfänger namens Jamie Chapel nicht. „Sein“ Frosch wurde von ihm persönlich wiederbelebt und gesund gepflegt. Und das kam so:

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Ein kaiserlicher Tauchgang

kaiserpinguinEines Tages entschied sich ein Pinguin im Rossmeer, Antarktis, einen Tauchgang zu unternehmen. 32,2 Minuten später kam er wieder an die Luft – und stellte damit einen neuen Pinguin-Rekord im Dauertauchen auf.

Warum wir das wissen? Wissenschaftler nahmen den längsten Pinguin-Tauchgang der Welt auf, eine Leistung, die den bisherigen Rekord um fünf Minuten brach. Sie taten dies, nachdem sie im Jahr 2013 20 Kaiserpinguine mit Satellitensendern markiert hatten, um ihre Fütterungsroutinen zu verfolgen. Die Ergebnisse, die in der Zeitschrift Marine Ecology Progress Series veröffentlicht wurden, haben unser Verständnis der Ausdauer von Pinguinen verändert. Im Laufe von 96 000 Tauchgängen erreichten die Pinguine regelmäßig Tiefen von mindestens 90 Metern – in einem Fall fast 500 Meter! Während die durchschnittliche Tauchzeit nur wenige Minuten betrug, übertrafen 17 Tiere den bisherigen Rekord von 27,6 Minuten. „Es zeigt, wie ausdauernd die Pinguine sind“, sagte Kim Goetz vom National Institute for Water and Atmospheric Research in Neuseeland. Sie fügte hinzu, dass sich die Länge und Tiefe der Tauchgänge je nach Umgebung änderte, wobei die längeren Tauchgänge im offenen Meer durchgeführt wurden. „Das hängt wahrscheinlich mit dem Nahrungsangebot zusammen. Auf dem Schelf deuten die kürzeren Tauchgänge darauf hin, dass sie nach Krill suchen, während es im tieferen Ozean wahrscheinlich Fische sind“, meint Dr. Goetz. „Die Tiere steigen viel weiter ab, als wir dachten. Das Verständnis ihres gesamten Lebenszyklus’ ist entscheidend für die Vorhersage, wie Kaiserpinguine auf Umweltveränderungen reagieren könnten.“  Heinz Käsinger

 
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